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Die MarieWonder-Geschichte (Part II – Was wenige wussten…)

9. SEPTEMBER 2016 by MarieWonder

Das Lied „Into The Void“ dürfte vielleicht noch dem ein oder anderen Hörer ein Begriff sein. Es war damals, im Jahre 2007, unser erster Schritt in die Rockmusik. Das Balladen-Pop-Geplätschere wurde uns über, der damalige Emo-Trend begann und ging, gerade an Maks und Alex, nicht spurlos vorüber. Das Interesse bestand dabei weniger daran, die Musik dieser Trendwelle zu imitieren, sondern schlug sich eindeutig in den Texten nieder, die wir damals geschrieben hatten. Dass das Akkordthema des Liedes einem Anime namens „Witchhunter Robin“ (oder so ähnlich?) entstammte, war damals nur David klar, der diese Melodie großzügig entlehnt hatte. Aber selbst als wir darüber informiert waren, hatten wir nicht vor, irgendetwas an dem Lied zu ändern. Wir liebten es. Es war sozusagen unser Debüt-Song für einen neuen Abschnitt, der aber alsbald ein vorläufiges Ende der Band bedeuten sollte. Nach Liedern wie „Endless Plain Situation“, „SummerChild“ oder „Feeling to Feel“, von denen es manche niemals auf die Bühne geschafft hatten – zum Glück! – brachen wir unsere gemeinsame Reise ab. Andere Interessen in anderen Musik-Genres wurden zu groß, um nicht verfolgt zu werden. In dieser ‚grauen‘ Zeit, die kaum ein Jahr andauerte, agierten Alex und Maks gemeinsam als „Project: Sven“, ein Akustik-Duo, das nur im kleinen Rahmen ein-, zweimal auftrat, Deli suchte ihr Glück in der Hardcore/Gothic-Musikszene und David konnte sich endlich einmal zurücklehnen und sich der Kunst als Gitarrero widmen, um damit den ein oder anderen Talentwettbewerb gewinnen.

Ende des Jahres 2008. Im Rahmen seines FSJs trommelte Maks für eine Veranstaltung die Band wieder zusammen. Eigentlich sollte es nur ein einziger Gig werden, doch wir waren so unheimlich froh darüber, wieder gemeinsam Musik zu machen, dass wir es nicht lassen konnten und uns erneut wieder vereinten. Viele Lieder wurden gestrichen, ein neues Zeitalter sollte für uns anbrechen, doch die Kasino Fatal-Episode war noch fern. Durch Vorbilder wie Incubus und Fall Of Troy wurde die Musik experimenteller und ein wenig progressiver. Sogar der Name musste herhalten und wurde geändert. „The Path Of Atum“ (man bedenke hierbei die Vorlage „The Fall Of Troy“ – Artikel, Substantiv, Präposition, Eigenname) sollten wir für einen großen Auftritt im März des Jahres 2009 heißen – und uns danach ganz schnell wieder umbenennen, denn der Name passte uns einfach irgendwie nicht und MarieWonder war – auch wenn wir keine ‚Marie‘ hatten und ‚Wonder‘ irgendwie eine Mädchenband suggerierte – einfach der Name, der für uns unumstößlich zu unserer Band gehörte.

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